Jägerstiftung mit neuem politischen Blog

www.natur-und-mensch-polit-blog.de

 

Titelbild Blog natur und mensch



Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um die Zukunft des ländlichen Raumes. Wer dort lebt und arbeitet, findet sich in den aktuellen politischen Diskussionen wenig oder gar nicht wieder. Deshalb haben wir von der Jägerstiftung natur+mensch“ ein neues journalistisch geprägtes Informationsportal entwickelt.Unter www.natur-und-mensch-polit-blog.de liefern wir seit einigen Wochen täglich aktuelle Beiträge mit Fakten und Meinungen zur Zukunft des ländlichen Raumes. 

Die Stiftung „natur+mensch“ hat zusammen mit einigen erfahrenen politischen Autoren dieses Konzept zum politischen Agenda-Setting entwickelt. Der neue Blog ist damit neben der rein auf die Jagd ausgerichtete Kommunikation und ihren Projekten eine weitere Stiftungsaktivität.
 
Die Motivation für das neue Projekt 

www.natur-und-mensch-politblog.de ergibt sich aus einer Reihe von Wahlentscheidungen im Bund und in Ländern mit den vielen Prognosen zu politischen Farbveränderungen und damit folgenden neuen Themenausrichtungen. Schon jetzt zeigen sich in der aktuellen Politik Veränderungen und grundsätzliche Strömungen, die im ländlichen Raum Fragestellungen und Widerstände auslösen.

Hier setzt unser neuer Blog an: Themenbereiche wie z.B. Umwelt, Landwirtschaft & Naturnutzung, Abbau von Strukturschwächen werden neu justiert – teilweise mit gravierenden Auswirkungen auf die ländlichen Räume.

Allgemeininteressen werden zunehmend aus urbanen Lebenswelten heraus auch für die Menschen formuliert, die auf dem Lande wohnen und arbeiten. EU-Richtlinien schleifen die Vielfältigkeit deutscher Regionen, auch mit Fragestellungen zur Nutzung der Natur. Ernährung oder Erholung – wofür sind die ländlichen Räume zukünftig da, wie nehmen sie am Fortschritt teil und wie werden sie entwickelt? Es geht um die Interessen der Menschen, die auf dem Lande leben.

Unsere Kommunikation zielt auf eine Akzeptanz der genannten Themen in Politik und Öffentlichkeit. Sie soll Brücken bauen im Verständnis zwischen urbanen und ländlichen Gesellschaften.  Ausschlaggebend sind faktenbasierte Argumente für den ländlichen Raum.

Die Beiträge liefert ein bundesweit angelegter professioneller Autorenpool erfahrener und renommierter politischer Journalisten. Sie bringen zu den genannten Themen ihre durchweg große, teils jahrzehntelange Erfahrung in der politischen Analyse, Kommentierung und Interviewführung ein.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß an der Lektüre, die wir täglich unter der Adresse unseres Blogs www.natur-und-mensch-politblog.de
liefern.

Gleichzeitig bieten wir diese Beiträge wöchentlich zusammengefasst in unserem neuen Newsletter an, der von dieser Woche an, jeden Sonntag erscheinen wird.




Herzliche Grüße & Waidmannsheil






Ihr Marc Henrichmann,

Vorsitzender der Stiftung natur + mensch

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Das Team der Jägerstiftung natur+mensch wünscht Ihnen, liebe Freunde und Förderer, ein gutes und erfolgreiches neues Jagdjahr 2021/22!

 

Mit herzlichem Waidmannsheil

Ihr

Marco Leinz

(Geschäftsführer)

JÄGERSTIFTUNG FORDERT DEN SCHUTZ DES „WAHREN“ WOLFES!

DIE JÄGERSTIFTUNG NATUR+MENSCH FORDERT MEHR OFFENHEIT UND TRANSPARENZ BEI RISSGUTACHTEN SOWIE ENDLICH EINE KLARE DEFINITION, WAS EINEN „ECHTEN“ WOLF AUSMACHT!

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Wieviel „echter“ Wolf steckt in den Wölfen, die wir hier in Deutschland so streng schützen? (Beispielbild: skeeze)

Was ist heutzutage eigentlich noch ein „wahrer“ Wolf? Die Beantwortung dieser Frage ist der Jägerstiftung natur+mensch schon lange eine Herzensangelegenheit.

Niemand weiß, wieviel „echter“ Wolf überhaupt noch in den Tieren steckt, die die Bundes- und Landesumweltminister jährlich mit hohen Millionenbeträgen fördern. 

Wir fordern deshalb mehr Offenheit und Transparenz! Und vor allem fordern wir endlich eine klare Definition, was einen echten Wolf ausmacht!

Es braucht Beurteilungskriterien, die sich über den Genotyp, inklusive der mitochondrialen DNA (mtDNA) bis hin zum Phänotyp eines Wolfes erstrecken. Auch eine forensische Untersuchung von vermeintlichen Wolfsrissen, wie sie beispielsweise zur Überführung der Täter bei Gewaltdelikten am Menschen eingesetzt wird, wäre eine adäquate Alternative zu den bisher angewandten Methoden.

Dazu gehört auch ganz klar die Offenlegung der Referenzproben, anhand derer heute die Wolfsrisse begutachtet und auf deren Grundlage dann auch die Weidetierhalter entschädigt werden oder Entschädigungen abgelehnt werden. Vielleicht, weil das „geheime“ Testergebnis wieder einmal einen Hund, der vielleicht aber tatsächlich ein Wolfshybride war, als Verursacher des Schadens nennt. 

Auch zugunsten des Artenschutzes und der Wölfe selbst sollte der Öffentlichkeit an einer klaren Bestimmung gelegen sein, welcher Anteil der Wölfe in Deutschland diese Bezeichnung überhaupt noch verdient und wieviele Hybriden in der freien Wildbahn leben und Schäden und Angst verursachen. 

Überspitzt ausgedrückt kann es bei weiter fortschreitender Hybridisierung der Wölfe dazu kommen, dass „Wölfe“ bald aussehen, wie Schäferhunde oder Labradore, die sich nicht mehr wolfstypisch verhalten, sondern ihre natürliche Scheu nach und nach verlieren.

Unabhängig davon, ob das, was wir in Deutschland als Wölfe bezeichnen, „wahre“ Wölfe, hundeähnliche Wölfe oder wolfsähnliche Hunde sind: Diese Tiere gehören ins Jagdrecht und zwar zügig! 

Unserer Ansicht nach ist der günstige Erhaltungszustand des eurasischen Wolfes mehr als erreicht und so muss es zur Entlastung der Weidetierhalter und auch der Steuerzahler die Möglichkeit geben, gewisse Kontingente an „Wölfen“, die jährlich festgelegt werden, zu erlegen. Dies ist auch für die dringend erhaltenswerte Scheu vor dem Menschen - wie Erfahrungen aus anderen Ländern belegen - unverzichtbar. 

Unsere klaren und wichtigen Forderungen werden nicht einfach durchzusetzen sein. Wir brauchen Sie und Ihre Unterstützung! Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen! Denn nur zusammen können wir Veränderungen bewirken. Nur mit Geschlossenheit können wir den notwendigen Druck ausüben.

Schon jetzt sagen wir „danke“ für Ihre Spende und wünschen Ihnen alles Gute, viel Waidmannsheil und bleiben Sie gesund!

 

Ihr  

Marc Henrichmann

(Vorsitzender der Jägerstiftung natur+mensch)

ZUM SCHUTZ UNSERES WILDES: GESETZLICHE LEINENPFLICHT

DIE JÄGERSTIFTUNG NATUR+MENSCH FORDERT EINE BUNDESWEITE ANLEINPFLICHT FÜR HUNDE WÄHREND DER BRUT-, SETZ- UND AUFZUCHTZEIT!

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Werden Hunde im Wald ohne Leine geführt besteht die Gefahr, dass sie jederzeit verleitet werden können, einer Spur oder einem abspringenden Stück Wild zu folgen (Foto: Sina W.)

 

Wer kennt die grausamen Bilder nicht: Das nach aussichtsloser Hetze gerissene Reh oder die im Setzakt getriebene Ricke! Wir wollen das nicht länger tatenlos mitansehen!

Die Jägerstiftung natur+mensch fordert eine Anleinpflicht für Hunde im Wald und den angrenzenden Nutzflächen mindestens vom 01. April bis zum 15. Juli und das bundesweit! Schluss mit dem Flickenteppich der unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Bundesländern! Dazu müssen die Länder beispielsweise den Regelungen Niedersachsens folgend, in der mindestens dreieinhalb Monate andauernden allgemeinen Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit, den Leinenzwang für Hunde in freier Landschaft in ihren „Landeswaldgesetzen“ verankern und natürlich auch scharf kontrollieren.

Denn es bewahrheitet sich leider immer wieder, dass Gebote, wie das, dass sich Hunde immer im direkten Einwirkungsbereich und somit unter der Kontrolle ihrer Halter aufhalten sollen, einfach ignoriert werden. „Mein Hund hört aufs Wort“, oder „Mein Hund tut so etwas nicht“, sind Sätze, die wohl jede Jägerin und jeder Jäger schon einmal gehört haben, wenn Hundehalter in unseren Revieren darauf aufmerksam gemacht worden sind, dass ihre Hunde zu gewissen Zeiten besser nicht frei herumlaufen sollten oder gar dabei erwischt worden sind, wie sie ein Stück Wild durch den Bestand hetzen.

Dies würde endlich den Bodenbrütern, wie zum Beispiel den Rebhühnern, Fasanen, Kiebitzen und Lerchen helfen. Auch viele Rehkitze und Junghasen hätten wieder eine Chance, in Ruhe gesetzt und groß zu werden. Selbstverständlich sind Jagdhunde, Rettungs-, Hüte-, Blinden- und Polizeihunde während eines Einsatzes vom Leinenzwang auszunehmen.

Jeder Hund stammt nun einmal vom Wolf ab und die schlummernden jagdlichen Triebe, seien sie stark oder weniger stark ausgeprägt, bergen immer das Risiko, dass der Drang Beute zu hetzen und zu reißen die Oberhand gewinnt - egal wie brav der Familienvierbeiner auch im häuslichen Umfeld sein mag. Ein zufälliger Reiz, beispielsweise durch abspringendes Rehwild gesetzt, kann schon ausreichen, dass alles Rufen und Pfeifen der Besitzer lediglich auf taube Ohren stößt, obwohl das Tier doch so gut ausgebildet ist…

Eine Anleinpflicht, wie die Jägerstiftung sie fordert, heißt jedoch nicht in letzter Konsequenz, dass Wälder, Wiesen und Felder fortan nicht mehr der Erholung für Mensch und Hund gleichzeitig dienen soll – mitnichten – denn auch an einer entsprechend langen Feldleine kann sich ein Hund richtig gut austoben.

Die Jägerstiftung natur+mensch wird sich für den Wildtierschutz, vor allem während der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit gegenüber der Politik stark machen, damit unsere Wildtiere ihren Nachwuchs, in relativer Ruhe und Sicherheit großziehen können.

Dabei brauchen wir ihre Unterstützung! Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. Wir sind es dem uns anvertrauten Wild schuldig.

HINTERGRUND 

Übersicht der bundesweiten gesetzlichen Regelungen zum Thema Anleinen von Hunden außerorts:

1. Keine Regelungen

Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen;

2. Temporäre Anleinpflicht

Bremen (in der Zeit vom 15. März bis zum 15. Juli, § 7 (2) Feldordnungsgesetz), Niedersachsen (in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli, § 33 (1) b Niedersächsisches Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung), Saarland (in der Zeit vom 1. März bis 30. Juni, § 33 (2) Saarländisches Jagdgesetz), Sachsen-Anhalt (vom 1. März bis 15. Juli, § 28 (2) Landeswaldgesetz Sachsen-Anhalt);

3. Genereller Leinenzwang

Brandenburg (§15 (8) Waldgesetz des Landes Brandenburg), Hamburg (§11 (4) Landeswaldgesetz), Mecklenburg-Vorpommern (§29 (2) Waldgesetz für das Land Mecklenburg-Vorpommern), Nordrhein-Westfalen (Leinenzwang nur außerhalb von Wegen, § 2 (3) Landesforstgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen), Schleswig-Holstein (§ 17 (2) 3), Thüringen (§ 6 (2), Thüringer Waldgesetz).

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