JÄGERSTIFTUNG FORDERT DEN SCHUTZ DES „WAHREN“ WOLFES!

DIE JÄGERSTIFTUNG NATUR+MENSCH FORDERT MEHR OFFENHEIT UND TRANSPARENZ BEI RISSGUTACHTEN SOWIE ENDLICH EINE KLARE DEFINITION, WAS EINEN „ECHTEN“ WOLF AUSMACHT!

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Wieviel „echter“ Wolf steckt in den Wölfen, die wir hier in Deutschland so streng schützen? (Beispielbild: skeeze)

Was ist heutzutage eigentlich noch ein „wahrer“ Wolf? Die Beantwortung dieser Frage ist der Jägerstiftung natur+mensch schon lange eine Herzensangelegenheit.

Niemand weiß, wieviel „echter“ Wolf überhaupt noch in den Tieren steckt, die die Bundes- und Landesumweltminister jährlich mit hohen Millionenbeträgen fördern. 

Wir fordern deshalb mehr Offenheit und Transparenz! Und vor allem fordern wir endlich eine klare Definition, was einen echten Wolf ausmacht!

Es braucht Beurteilungskriterien, die sich über den Genotyp, inklusive der mitochondrialen DNA (mtDNA) bis hin zum Phänotyp eines Wolfes erstrecken. Auch eine forensische Untersuchung von vermeintlichen Wolfsrissen, wie sie beispielsweise zur Überführung der Täter bei Gewaltdelikten am Menschen eingesetzt wird, wäre eine adäquate Alternative zu den bisher angewandten Methoden.

Dazu gehört auch ganz klar die Offenlegung der Referenzproben, anhand derer heute die Wolfsrisse begutachtet und auf deren Grundlage dann auch die Weidetierhalter entschädigt werden oder Entschädigungen abgelehnt werden. Vielleicht, weil das „geheime“ Testergebnis wieder einmal einen Hund, der vielleicht aber tatsächlich ein Wolfshybride war, als Verursacher des Schadens nennt. 

Auch zugunsten des Artenschutzes und der Wölfe selbst sollte der Öffentlichkeit an einer klaren Bestimmung gelegen sein, welcher Anteil der Wölfe in Deutschland diese Bezeichnung überhaupt noch verdient und wieviele Hybriden in der freien Wildbahn leben und Schäden und Angst verursachen. 

Überspitzt ausgedrückt kann es bei weiter fortschreitender Hybridisierung der Wölfe dazu kommen, dass „Wölfe“ bald aussehen, wie Schäferhunde oder Labradore, die sich nicht mehr wolfstypisch verhalten, sondern ihre natürliche Scheu nach und nach verlieren.

Unabhängig davon, ob das, was wir in Deutschland als Wölfe bezeichnen, „wahre“ Wölfe, hundeähnliche Wölfe oder wolfsähnliche Hunde sind: Diese Tiere gehören ins Jagdrecht und zwar zügig! 

Unserer Ansicht nach ist der günstige Erhaltungszustand des eurasischen Wolfes mehr als erreicht und so muss es zur Entlastung der Weidetierhalter und auch der Steuerzahler die Möglichkeit geben, gewisse Kontingente an „Wölfen“, die jährlich festgelegt werden, zu erlegen. Dies ist auch für die dringend erhaltenswerte Scheu vor dem Menschen - wie Erfahrungen aus anderen Ländern belegen - unverzichtbar. 

Unsere klaren und wichtigen Forderungen werden nicht einfach durchzusetzen sein. Wir brauchen Sie und Ihre Unterstützung! Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen! Denn nur zusammen können wir Veränderungen bewirken. Nur mit Geschlossenheit können wir den notwendigen Druck ausüben.

Schon jetzt sagen wir „danke“ für Ihre Spende und wünschen Ihnen alles Gute, viel Waidmannsheil und bleiben Sie gesund!

 

Ihr  

Marc Henrichmann

(Vorsitzender der Jägerstiftung natur+mensch)

ZUM SCHUTZ UNSERES WILDES: GESETZLICHE LEINENPFLICHT

DIE JÄGERSTIFTUNG NATUR+MENSCH FORDERT EINE BUNDESWEITE ANLEINPFLICHT FÜR HUNDE WÄHREND DER BRUT-, SETZ- UND AUFZUCHTZEIT!

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Werden Hunde im Wald ohne Leine geführt besteht die Gefahr, dass sie jederzeit verleitet werden können, einer Spur oder einem abspringenden Stück Wild zu folgen (Foto: Sina W.)

 

Wer kennt die grausamen Bilder nicht: Das nach aussichtsloser Hetze gerissene Reh oder die im Setzakt getriebene Ricke! Wir wollen das nicht länger tatenlos mitansehen!

Die Jägerstiftung natur+mensch fordert eine Anleinpflicht für Hunde im Wald und den angrenzenden Nutzflächen mindestens vom 01. April bis zum 15. Juli und das bundesweit! Schluss mit dem Flickenteppich der unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Bundesländern! Dazu müssen die Länder beispielsweise den Regelungen Niedersachsens folgend, in der mindestens dreieinhalb Monate andauernden allgemeinen Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit, den Leinenzwang für Hunde in freier Landschaft in ihren „Landeswaldgesetzen“ verankern und natürlich auch scharf kontrollieren.

Denn es bewahrheitet sich leider immer wieder, dass Gebote, wie das, dass sich Hunde immer im direkten Einwirkungsbereich und somit unter der Kontrolle ihrer Halter aufhalten sollen, einfach ignoriert werden. „Mein Hund hört aufs Wort“, oder „Mein Hund tut so etwas nicht“, sind Sätze, die wohl jede Jägerin und jeder Jäger schon einmal gehört haben, wenn Hundehalter in unseren Revieren darauf aufmerksam gemacht worden sind, dass ihre Hunde zu gewissen Zeiten besser nicht frei herumlaufen sollten oder gar dabei erwischt worden sind, wie sie ein Stück Wild durch den Bestand hetzen.

Dies würde endlich den Bodenbrütern, wie zum Beispiel den Rebhühnern, Fasanen, Kiebitzen und Lerchen helfen. Auch viele Rehkitze und Junghasen hätten wieder eine Chance, in Ruhe gesetzt und groß zu werden. Selbstverständlich sind Jagdhunde, Rettungs-, Hüte-, Blinden- und Polizeihunde während eines Einsatzes vom Leinenzwang auszunehmen.

Jeder Hund stammt nun einmal vom Wolf ab und die schlummernden jagdlichen Triebe, seien sie stark oder weniger stark ausgeprägt, bergen immer das Risiko, dass der Drang Beute zu hetzen und zu reißen die Oberhand gewinnt - egal wie brav der Familienvierbeiner auch im häuslichen Umfeld sein mag. Ein zufälliger Reiz, beispielsweise durch abspringendes Rehwild gesetzt, kann schon ausreichen, dass alles Rufen und Pfeifen der Besitzer lediglich auf taube Ohren stößt, obwohl das Tier doch so gut ausgebildet ist…

Eine Anleinpflicht, wie die Jägerstiftung sie fordert, heißt jedoch nicht in letzter Konsequenz, dass Wälder, Wiesen und Felder fortan nicht mehr der Erholung für Mensch und Hund gleichzeitig dienen soll – mitnichten – denn auch an einer entsprechend langen Feldleine kann sich ein Hund richtig gut austoben.

Die Jägerstiftung natur+mensch wird sich für den Wildtierschutz, vor allem während der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit gegenüber der Politik stark machen, damit unsere Wildtiere ihren Nachwuchs, in relativer Ruhe und Sicherheit großziehen können.

Dabei brauchen wir ihre Unterstützung! Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. Wir sind es dem uns anvertrauten Wild schuldig.

HINTERGRUND 

Übersicht der bundesweiten gesetzlichen Regelungen zum Thema Anleinen von Hunden außerorts:

1. Keine Regelungen

Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen;

2. Temporäre Anleinpflicht

Bremen (in der Zeit vom 15. März bis zum 15. Juli, § 7 (2) Feldordnungsgesetz), Niedersachsen (in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli, § 33 (1) b Niedersächsisches Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung), Saarland (in der Zeit vom 1. März bis 30. Juni, § 33 (2) Saarländisches Jagdgesetz), Sachsen-Anhalt (vom 1. März bis 15. Juli, § 28 (2) Landeswaldgesetz Sachsen-Anhalt);

3. Genereller Leinenzwang

Brandenburg (§15 (8) Waldgesetz des Landes Brandenburg), Hamburg (§11 (4) Landeswaldgesetz), Mecklenburg-Vorpommern (§29 (2) Waldgesetz für das Land Mecklenburg-Vorpommern), Nordrhein-Westfalen (Leinenzwang nur außerhalb von Wegen, § 2 (3) Landesforstgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen), Schleswig-Holstein (§ 17 (2) 3), Thüringen (§ 6 (2), Thüringer Waldgesetz).

Natürlich Jagd - Das Infoportal der Jägerstiftung ist zurück!

Natürlich Jagd Logo klein

Sehr geehrte Freunde und Förderer der Jägerstiftung natur+mensch,

wir freuen uns sehr Ihnen mitteilen zu können, dass "Natürlich Jagd" als Infoportal der Jägerstiftung wieder zurück ist! 

"Natürlich Jagd" versorgt Sie täglich mit aktuellen Informationen, Reportagen und Kommentaren zu interessanten Themen rund um Jagd, Naturschutz und den ländlichen Raum. Selbstverständlich werden Sie dort auch zukünftig alle Informationen rund um die Aktivitäten Jägerstiftung und Ihre Projekte finden können.

Als Online- und Social Media-Plattform wurde „Natürlich Jagd“ bereits 2012 von der Jägerstiftung aus der Taufe gehoben. Ziel war es, der politischen Gefährdung der Jagd entgegenzuwirken. Nachdem die härtesten Kämpfe für Jagd und Jäger recht positiv ausgefochten worden waren, ging „Natürlich Jagd“ in der Outfox-World auf.

Als Blog wurde „Natürlich Jagd“ für über drei Jahre ein Bestandteil der Outfox-World. Durch viel persönliches Engagement des Geschäftsführers der Outfox GmbH & Co. KG, Kai-Uwe Kühl, wurde der Blog „Natürlich Jagd“ erfolgreich fortgeführt und die Reichweiten bis heute mehr als verdoppelt. Dafür sagen wir herzlich Danke! Auch in Zukunft wird das Team von Outfox „Natürlich Jagd“ als Dienstleister im technischen Bereich zur Seite stehen.

„Natürlich Jagd“ kommt zur richtigen Zeit zurück, denn der Klimawandel mit den kontrovers geführten Diskussionen um Wald und Wild, die drohende Afrikanische Schweinepest, neue politische Konstellationen, der Wolf in Deutschland etc. sind alles Themen, die auch und gerade uns Jäger, Naturliebhaber und Bewohner des ländlichen Raumes angehen.

Wir von der Jägerstiftung haben diese Entwicklungen genau im Blick und werden mit „Natürlich Jagd“, mit Ihnen zusammen, gegen alle Strömungen ankämpfen, die gegen die Interessen der Jagd und des Wildtierschutzes gerichtet sind. Denn das zentrale Anliegen der Jägerstiftung ist und bleibt unverändert die sichere Zukunft der Jagd, deren Präsenz in der Öffentlichkeit und Ihre Akzeptanz in der Gesellschaft. Das ist ein Prozess, der einen langen Atem verlangt und der nur mit einer stetigen und starken Öffentlichkeitsarbeit gelingen kann.

Zur Erreichung dieser Ziele wird die redaktionelle Arbeit für das Portal „Natürlich Jagd“ ab sofort wieder ganz in der Verantwortung der Jägerstiftung liegen. Wie gewohnt erhalten Sie auch in Zukunft aktuelle Nachrichten, Meinungen und Hintergründe zu den Themen, die Sie interessieren. Wir legen den Finger in die Wunde, wenn dies angebracht und nötig ist – objektiv, faktenbasiert aber auch mal mit einem Augenzwinkern.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie „Natürlich Jagd“ unterstützen und diesen Weg zukünftig mit uns gemeinsam gehen. Seien Sie gespannt, denn eines steht fest: Wir haben noch viel vor!

 

Ihr

Marco Leinz (mlz)

(Geschäftsführer der Jägerstiftung natur+mensch) 

 

P. S.: Sie finden "Natürlich Jagd" auch auf Facebook.

Liebe Freunde und Förder der Jägerstiftung natur+mensch, liebe Besucher unseres Messestandes auf der Jagd&Hund 2019 in Dortmund,

hier können Sie die Öffnung des Umschlages und die Eingabe des richtigen Codes sehen, der zum Gewinn der G-Klasse geführt hätte:

Herzlichen Dank für die rege Teilnahme an unserer Benefiz-Tombola und für die vielen guten und anregenden Gespräche!

Wir hoffen Sie auch im kommenden Jahr wieder bei uns begrüßen zu dürfen!

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