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Jägerstiftung wählt neuen Vorstand  

Havixbeck  – Die Jägerstiftung natur+mensch vollzieht im Mai 2016 den angekündigten personellen Umbau. Während der Stiftungsratssitzung wurde Georg Graf Kerssenbrock zum neuen Vorsitzenden der Stiftung gewählt. Der bisherige Vorsitzende Jochen Borchert wurde einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Neu in den Vorstand wurden zudem Peter Konermann und Dr. André Vielstädte gewählt. 

„Elf Jahre nach ihrer Gründung muss sich die Jägerstiftung weiterentwickeln. Ich bin Jochen Borchert für die hervorragende Arbeit im vergangenen Jahrzehnt mehr als dankbar. Mit dem neuen Vorstandsteam werden wir die Stiftung neu positionieren“, sagt Graf Kerssenbrock.

 

Neben den Projekten Lernort Natur Koffer, Waldrucksack und dem Förderpreis wildtierfreundliche Landwirtschaft kündigt der neue Vorstand  weitere Projekte an, die die Akzeptanz der Jagd in der Gesellschaft weiter fördern sollen. „Wir Jäger müssen uns der Diskussion in der Gesellschaft stellen und dürfen den NGOs nicht das Feld überlassen. Als Stiftung werden wir unseren Beitrag dazu leisten, mit inhaltlichen Projekten zu überzeugen“, betont Kerssenbrock.

Als erste neue Aufgabe hat der Vorstand die Mitglieder des Kuratoriums sowie weitere treue Spender zum Kuratoriumskonvent eingeladen. Am Donnerstag, 23.Juni 2016, wird als Gastredner der erfahrene Demoskop Klaus-Peter Schöppner über das Thema sprechen, wie sich der gesellschaftliche Paradigmenwechsel auf die Jagd und den ländlichen Raum auswirkt und welche Forderungen an die Jagd daraus resultieren. Schließlich ist es Aufgabe der Jägerstiftung, für die Akzeptanz von Wald, Wild und Natur zu werben. Das Kuratoriumskonvent findet statt im Restaurant Weißenburg in Billerbeck im Münsterland. Anmeldungen sind möglich bei der Geschäftsstelle der Jägerstiftung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 02507/9820450.

 
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Urbanes Denken stellt Jäger vor Herausforderungen -
Henrichmann bei Kreisjägerschaftsversammlung

 
Osnabrück. Die Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Osnabrück-Stadt bot am Freitag,im Autopark Nahne nicht nur eine Rückschau des vergangenen Jagdjahres, sondern mit dem Vortrag von Marc Heinrichmann auch einen Ausblick auf die Herausforderungen der Zukunft.Unter dem Titel „Die wachsende Dominanz urbanen Denkens in unserer Gesellschaft“ referierte der Geschäftsführer der Jägerstiftung „natur+mensch“ über die Chancen und Herausforderungen der Jäger. So sei nach seiner Auffassung ein schleichender Wandel in der Gesellschaft erkennbar, was die Wahrnehmung natürlicher Prozesse angehe. Insbesondere das Verständnis der Regulierung von Wildbeständen „in den Hochhäusern der Republik“ bezeichnete Heinrichmann als zum Teil völlig weltfremd. „Natur reguliert sich nicht mehr überall selbst.“ – Versammlung der Jägerschaft Osnabrück: Urbanes Denken stellt Jäger vor Herausforderungen -  Lesen Sie mehr auf noz.de
 
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Neupositionierung der Jägerstiftung

Sinzig/Havixbeck, 9.3.2016 – Die Jägerstiftung natur+mensch vollzieht im Frühjahr 2016 einen inhaltlichen sowie organisatorischen Umbau. Das Projekt „Natürlich Jagd“, eine politische Kommunikationsinitiative zur Begleitung der Jagdgesetzgebungen, wurde von der Stiftung beendet. „Die Spendenbereitschaft für dieses Projekt hat im Jahr 2015 stark nachgelassen, so dass wir uns gezwungen sahen, hier zu handeln“, sagt Graf Georg Kerssenbrock, Schatzmeister der Jägerstiftung. „Wir wollen jedem Spender immer auch ein direktes Projekt zeigen, das er mit seiner Unterstützung fördert. Eine Quersubventionierung wäre intransparent.“ (Neupositionierung der Jägerstiftung)

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Gemeinsame Verantwortung für Jagd und Naturschutz

Die Stiftung wird getragen von dem Grundgedanken, dass Naturschutz und Naturnutzung nicht getrennt voneinander betrachtet werden dürfen. Angesichts knapper werdender Ressourcen kann ein Naturschutz, der die Nutzung aus der Betrachtung ausschließt, nur sehr begrenzt Wirkung zeigen.  Um die Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichem Handeln und dem Erhalt von Natur- und Artenschutz durch Nutzung zu betonen, bietet die Jägerstiftung Projekte zur praktischen Lösung für ein harmonisches Miteinander von Natur und Mensch an:
 

Das Lernort Natur-Koffer-Projekt (LNK) für Grundschulen und Kindergärten
Die Jägerstiftung hat eine Materialsammlung zusammen­gestellt, die Lehrern quicklebendigen Naturkundeunterricht und spannende Exkursionen in Wald, Feld und Flur ermöglicht.  Lernort-Natur-Koffer   


Projekt Waldrucksack für die Sekundarstufe I
Mit pädagogischem Material, Praxiserfahrung und dem Einsatz von moderner Technik sollen Jugendliche für die Faszination der Natur gewonnen werden.  Waldrucksack
 

Förderpreis Wildtierfreundliche Landwirtschaft
Die Jägerstiftung schreibt im Jahr 2015 zum dritten Mal den Wettbewerb um den Förderpreis Wildtierfreundliche Landwirtschaft aus. Mit ihm werden landwirtschaftlich arbeitende Betriebe ausgezeichnet, die mit einer effizienten Bewirtschaftung in besonderem Maße zu einer wildtierfreundlichen Landwirtschaft entscheidend beitragen.  Förderpreis


Wald, Wild und biologische Vielfalt
Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, den Zusammenhang von Schalenwild und biologischer Vielfalt wissenschaftlich einwandfrei zu belegen. Die      Ergebnisse einer zweijährigen Forschungsarbeit bestätigen: Schalenwild ist "Biodiversitätsstifter"!  Wald, Wild und Biologische Vielfalt

                                           

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Unsere Projekte finanzieren sich ausschließlich aus Spenden, die von verantwortlichen und weitsichtigen Jägern und anderen Naturliebhabern aufgebracht werden. Wir freuen uns, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen.

 

Für die Zukunft der Jagd

Spendenkonto 8 04 04 04 Bank für Sozialwirtschaft, Köln

IBAN:  DE14 370 205 00 000 804 04 04

BIC: BFSWDE33XXX

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